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Um diese Handlungskompetenzen effizient zu entwickeln, müssen die Materialien integraler Bestandteil des pädagogischen Ansatzes sein. Diese Kompetenzen können sich nur in unterschiedlichen Lernsituationen entfalten. Um solche Lernsituationen zu schaffen, müsste dieser pädagogische Ansatz in einem Projekt umgesetzt werden, das von einem multidisziplinären Team getragen wird.
Dieses Team könnte:

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im Hinblich auf die Lernsituationen die Bedürfnisse der Jugendlichen identifizieren,
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die notwendigen Kompetenzen anbahnen und vermitteln,
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die erwarteten Kompetenzen in unterschiedlichen Lernsituationen aktivieren,
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diese Kompetenzen verankern und ihren Transfer planen.
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Die Haltung des Ausbilder/Lehrers: ein Mediator, ein Lernbegleiter
Bei diesem pädagogischen Ansatz vermittelt der Lehrer nicht nur Wissen. Er wird zum Lernbegleiter. Hierzu :
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beobachtet er die Gruppe/Klasse in einer Lernsituation, um die defizitären Kompetenzen erkennen,
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berücksichtig er die von dem Lernenden oder der Gruppe benannten Bedürfnisse (aktives Zuhören)
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formuliert er erneut, die auf die Lernsituation abgestimmten Bedürfnisse
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organisiert er die Maßnahmen: Anweisungen/Dauer/Wechsel der Sozialformen/ neue Lernimpulse geben,
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gibt positive und ermutigende Feed-backs,
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gesteht das Recht auf Fehler zu,
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spricht keine Werturteile aus,
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unterstützt die Motivation,
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ermutigt zum Sprechen, zum Formulieren anstatt selbst die „richtige“ Antwort zu geben,
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motiviert zum Fragen,
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unterstützt das Fragen (wiederholt die Anweisung, wiederholt einen von Schülern benannten Lösungsweg, ...),
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achtet auf die Durchführung kooperativen Lernens: er ermutigt zur Interaktion, erleichtert die Kommunikation et nimmt die Rolle des Mediators ein,
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regt zur analytische Reflexion während des Lernprozesses an,
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unterstützt den Transferprozess.